Die Leidenschaft für Weine erleben

Vereinigung VINEA: Blog

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Der Verein VINEA steht im Dienst sowohl der Weinproduzenten, wie auch in dem der Weinliebhaber. VINEA möchte nun den Austausch fördern zwischen diesen zwei Welten, mit denen sie in Verbindung steht. Um die Entwicklungen in der Produktion und im Konsum, und die damit verbundenen Tendenzen hervorzuheben, haben wir einen Blog entwickelt.

In dieser Community-Plattform finden Sie wöchentlich Degustationskommentare über bemerkenswerte Schweizer Weine, die an Weinprämierungen ausgezeichnet wurden. Hier werden auch herausragende Damen und Herren vorgestellt, die auf ihre Art zum guten Ruf unserer Crus beitragen. Regelmässig wird sich auf dieser Plattform auch eine Schweizer Persönlichkeit über die Aktualität rund um den Wein äussern.

Wir wünschen Ihnen eine spannende Lektüre und interessante Entdeckungen!


(Français) Grand Prix du Vin Suisse – Cave de l’année 2017



Leider ist der Eintrag nur auf Französisch verfügbar.

13/04/2018

Gletscherwein



Dieser ganz besondere Weisswein aus dem Val d’Anniviers wird jahrzehntelang in Lärchenhoz-fässern ausgebaut und zeugt heute noch davon, dass die Walliser früher ein Nomaden-leben führten.

« Gletscherwein gibt’s nicht im Flachland, sondern nur weit weg im Val d’Anniviers (…) Diesen köstlich duftenden Wein zieht man aus einem staubigen alten Fass ab. Die Besitzer sind brave Bauern, beim Advokaten findet man ihn nicht.»
In diesem Volkslied werden die Merkmale des originellsten aller Walliser Weine zusammengefasst.

Der oxidative Weisswein wird im Val d’Anniviers gleich oberhalb von Siders bereits seit Jahrhunderten erzeugt. Die Schweizweit einzigartige Weinbereitung erfolgt nach dem spanischen Solera-System: Der Wein wird in Lärchenholzfässer gefüllt, wo er viele Jahre lang altert. Bis zu Beginn des 20. Jahrhunderts war es reiner Rèze, später waren es Assemblagen dieses traditionellen Walliser Weissweins mit Ermitage. Was im Laufe der Zeit zum Trinken abgezogen wird oder natürlich verdunstet, füllt man kontinuierlich mit jüngerem Wein auf. Im Fall mehrerer Fässer wie in der Bürgergemeinde Grimentz wird das älteste Fass, also das berühmte Bischofsfass aus dem Jahr 1886, mit Wein aus dem zweitältesten Fass (1888) aufgefüllt, dieses wiederum mit Wein aus dem 1934 erfass.

Die charakteristischen Walnuss- und Terpentinnoten des Gletscherweins sind nicht jedermanns Geschmack, obwohl in den verschiedenen Gemeinden des Val d’Anniviers grosser Wert auf Qualität gelegt wird. Bei Privatleuten, die in ihrem Haus oder Chalet ein eigenes Fass aufbewahren, sieht es bisweilen ganz anders aus. Folgte man der Tradition, so dürfte Gletscherwein eigentlich gar nicht in Flaschen abgefüllt, sondern ausschliesslich im Keller, frisch gezapft aus dem Fass, getrunken werden. Nichtsdestoweniger verkauften einige professionelle Winzer noch vor einigen Jahren mehr oder weniger authentischen Gletscherwein in Flaschen.

Der Gletscherwein ist eine bis heute gelebte Tradition, die den Familien am Herzen liegt, denn sie haben nicht vergessen, dass man das Leben in dieser rauen Natur früher nur durch gegenseitige Hilfe meistern konnte. Dieser von Weinliebhabern lange geringeschätzte, oxidative Wein, der seine Existenz dem Nomadenleben der Bergbewohner verdankt, gehört heute zu den Highlights des Walliser Weintourismus.

( Swiss Wine Promotion, VINUM, Spezialpublikation 2017 N°5)

29/03/2018

Merlot unanfechtbar Star



Vini e Distillati Angelo Delea SA, Losone Ticino

Innerhalb von 33 Jahren hat Angelo Delea fast aus dem Nichts eines der bedeutendsten Tessiner Weinhäuser aufgebaut, das heute mit einem originellen, umfassenden und hochstehenden Weinsortiment, einer sehenswerten Destillerie und einem spektakulären Barriquekeller auftrumpft.
Das imposante Weinsortiment ist immer wieder für Medaillen gut. Das gilt auch für 2017, mit einer richtigen Razzia von vier Gold und einer Silbermedaille, sowie zum zweiten aufeinanderfolgenden Mal zwei Titel als beste Weine der Kategorie an der Weinprämierung Mondial du Merlot: Chiar di Luna 2016 bei den Weissweinen und Diamante Rosso 2013 bei den roten Assemblagen. Beeindruckend!

«Wir produzieren Weine alla bordolese, nach dem Vorbild der grossen Bordeaux-weine, verfeinert in französischen Barriques », betont Angelo Delea. Er geniesst den Ruf eines innovativen Machers mit viel Lust an Neuem. «Bereits seit den Neunzigerjahren produzieren wir beispielsweise unseren eigenen Spumante, ich habe extra Chardonnay-und Pinot-noir-Klone aus der Champagne importiert und gepflanzt.» Unangefochtener Star des Hauses ist und bleibt natürlich der Merlot, der auch als Weisswein grosse Erfolge feiert, doch längst wird er sekundiert von zahllosen Spezialitäten und Assemblagen. Die Söhne David und Cesare wollen die Geschichte der väterlichen Leidenschaft weiterschreiben.

www.delea.ch

Mondial du merlot

21/03/2018

(Français) Actualité dans le monde des concours de vin :



Leider ist der Eintrag nur auf Französisch und Amerikanisches Englisch verfügbar.

14/03/2018

Bläschen und Medaillen !



Mauler et Cie SA

Synonym für Feste und „spezielle Gelegenheiten“, ist Schaumwein die grosse Spezialität schlechthin des Maison Mauler – und dies seit mehr als 180 Jahren. Geleitet wird der Familienbetrieb von Jean-Marie Mauler. Die Keller befinden sich teilweise in der ehemaligen Prieuré Saint-Pierre, die einen Besuch mehr als lohnt.

Hier entstehen edle Schaumweine nach der Tradition klassischer Champagner. « Menschliche Werte sind mir sehr wichtig, das soll sich auch in unseren Produkten spiegeln», erklärt der Patron. Und damit meint er nicht nur ökologischen Weinbau und tadellose Qualität, sondern auch den Umgang mit seinen Mitarbeitern und « demokratische», sprich erschwingliche Preise. Sein Favorit im reichhaltigen Sortiment ? « Eindeutig die nach meinem Urgrossvater benannte Cuvée Louis-Edouard Mauler. Das ist der wahre Luxus: sich Zeit zu nehmen und ein Glas dieses erlesenen Schaumweins zu geniessen! Am besten natürlich zusammen mit jemandem, mit dem man dieses Vergnügen gerne teilt. »

Die gut garnierte Liste der Medaillen wurde 2017 nochmals bereichert, mit der Auszeichnung „Drittbester Schweizer Schaumwein“ beim Grand Prix du Vin Suisse für den Cuvée Bel Héritage Brut 2012, ein Cru, der mit der am Mondial des Pinots 2017 eroberten Trophäe „Bester Schaumwein der Prämierung“ einen grossartigen Doppelerfolg feiern konnte.

Bel Héritage 2012, Mauler et Cie SA, Môtiers NE
« Die goldgelbe Farbe und die feinen Perlen faszinieren auf Anhieb. Im Bukett nimmt man weisse Früchte und Mirabellen wahr, sowie ein Hauch Brioche und weissem Pfeffer. Spannender Gaumen mit cremigen Bläschen. Zu jeder Zeit ein Genuss,… aber nicht mit jedermann ! »

www.mauler.ch

07/03/2018

Schweizer Vielfalt



4. Ausgabe „Die Gesichter des Schweizer Weins“

Seit 2015 stellt die VINEA in der Broschüre „Die Gesichter des Schweizer Weins“ jährlich vier Dutzend Frauen und Männer aus der Schweizer Weinwelt vor. Diese Winzer werden unter den 500 Produzenten der App VINEA Vins Suisses ausgewählt. Der vierte Band lädt zur Entdeckung von 48 neuen emblematischen Gesichtern der einheimischen Produktion ein.

Als kleines Weinland kompensiert die Schweiz ihre bescheidene Rebfläche durch die ausserordentliche Qualität ihrer Weine, die sich nun endgültig auch auf internationaler Ebene bestätigen.

Ein Land der Kontraste, in dem Olivenbäume und Gletscher per du Sind, wo Reben sogar in den urbanen Zentren wachsen, wo man internationale Sorten stolz Seite an Seite mit sehr lokalen Kuriositäten kultiviert – die Weinschweiz liebt es, zu überraschen!

Und Sie werden, daran besteht kein Zweifel, überrascht sein von der atemberaubenden Schönheit ihrer von Menschen geschaffenen Reblandschaften, überrascht auch von der Authentizität ihrer Produkte und vor allem von ihrer Vielfalt. Auf etwas weniger als 15‘000 Hektaren, sprich auf 0.2% der weltweiten Rebfläche, entfalten sich mehr als 250 verschiedene Rebsorten. Ein unvergleichlicher Reichtum, genährt von der Kreativität und dem Perfektionismus der Produzenten. Lassen Sie sich auf den Seiten dazu verführen, diese Weinkünstler und –schöpfer zu entdecken – oder wieder zu entdecken-, welche die Weinschweiz ausmachen! Auch wenn sie hier unter dem Blickwinkel einer ganz bestimmten Rebsorte vorgestellt werden, so produzieren sie selbstverständlich auch zahlreiche andere Weine. Es liegt an Ihnen, diese in situ kennenzulernen.

Ein Exemplar der Broschüre bestellen

02/03/2018

Vinigma, Gaumenfreuden vom Experimentalpraktiker



Valentin Schiess ist Önologe und gleichzeitig Weltenbummler. Er ist Winzer in Jenins, sein Keller befindet sich jedoch mitten in der Stadt Basel. Dort produziert er Klasseweine aus Graubünden, aus dem Wallis und aus Argentinien! In Jenins pflegt er selbstverständlich Blauburgunder, als einziger Winzer der Herrschaft aber auch Gamaret. „Ich bin glücklich mit dieser Sorte, sie gibt etwas her, Farbe, Tannine, Aromatik“ erklärt er. Das beweist eindrücklich der Gamaret jeninser, wie ein Amarone aus getrockneten Traubengekeltert. „Gamaret lässt sich aber auch bestens mit Pinot kombinieren“.

Seine Walliser Mariage aus Humagne Blanche und Petite Arvine wurde am Grand Prix du Vin Suisse 2017 als beste weisse Assemblage geehrt! Auch unbedingt zu entdecken ist sein Malbec el Polizòn aus Mendoza und den Quintus, eine Assemblage von Gamaret und Pinot Noir aus verschiedenen Reblagen des Landes.

Ein atypischer Weinkeller für Liebhaber von Kuriositäten!

Apriori 2016, Vinigma, Basel :
« Harmonie und Ausgewogenheit sind die Schlüsselworte dieses Cuvées, das zu gleichen Teilen Humagne Blanche und Petite Arvine vereint. Das Bukett verströmt Düfte von Grapefruit, Reine-Claude und Birnen. Der Gaumen zeigt sich rassig und elegant, mit einem langen, fruchtigen Finale. Ein Must mit einer Käseplatte! »

www.vinigma.ch

21/02/2018

Entdecken Sie die Genfer Reben



Die Genfer Reben wachsen zwischen Jura, Lac Léman und der französischen Grenze. Satigny mit seinen 469 Hektaren Reben ist die grösste Weinbaugemeinde der Schweiz. Rotweine dominieren und werden oft zu wunderbaren Cuvées assembliert, die in Concours ausgezeichnet werden und sich in Genf selbst grösster Beliebtheit erfreuen. In der Tat: Genfer Weine sind in Mode in der Rhonestadt, und Weinanlässe wie die Tage der offenen Kellertür haben von Jahr zu Jahr mehr Erfolg.

Die wichtigste Rebsorten sind:  Chardonnay, Sauvignon blanc, Gamaret und Gamay. Es sei gestanden: Der Gamay hatte lange ein Imageproblem. Doch diese Zeiten sind vorbei!

Erklärung mit Emilienne Hutin, verantwortlich für den Familienbetrieb von zwanzig Hektaren, von denen vier mit Gamay bestockt sind.  «Seitdem wir ihn als vollwertige Spezialität behandeln, erhalten wir qualitativ überzeugende Antworten. Das ist unsere Hauptsorte und wir pflanzen noch mehr an, denn die Nachfrage ist gross!» Ihr Spitzengamay, der berühmte La Briva Vieilles Vignes, «ein fruchtiger, würziger, dichter Wein des Vergnügens, un vin de copains», wird für Fr. 14.– pro Flasche verkauft. Ein erschwingliches Vergnügen! «Mit unseren Gamays konnten wir die Herzen der Leute zurückgewinnen. Es sind vielseitige Weine, die zu vielerlei Gelegenheiten passen.» Der Gamay ist auch ein wertvoller Alliierter, der Assemblagen Frucht und Geschmeidigkeit verleiht. «Unser Esprit de Genève enthält 55% Gamay, 30% Gamaret und 15% Merlot.»

www.domaineleshutins.ch
www.geneveterroir.ch

14/02/2018

Chasselas und Fondue? Kein Muss!



Was gibt es besseres, als nach einem Tag an der frischen Luft gemeinsam ein Fondue zu geniessen?

Um dieses klassische Schweizer Gericht zu begleiten, bietet sich ein Chasselas an. Die Finesse seiner Aromen, seine Mineralität und seine Weichheit unterstreichen die salzigen Charakteristiken und die Cremigkeit des Käses, ohne ihn zu überschatten. Zum traditionellen Fondue Moitié-Moitié kann man aber auch andere weisse Rebsorten mit einer feinen Aromatik, wie etwa Pinot Blanc, Auxerrois oder Humagne Blanche kombinieren. Auch Rotweine mit wenigen Tanninen wie zum Beispiel fruchtige Pinot Noirs oder Gamays eignen sich. Bei einem reinen Vacherin-Fondue, das weitaus cremiger ist, empfiehlt es sich opulentere Weine wie etwa Johannisberg, Chardonnay oder trockene Pinot Gris zu wählen.

Guten Appetit!

1er Chasselas du Grand Prix des Vins Suisses 2017 :

St-Saphorin Bellevue 2016, Les Fils Rogivue, Chexbres VD
« Ein Chasselas mit typischem Bukett, zart und knackig, mit Düften von weissen Blumen, Zitronen und Lindenblüten. Der Antrunk wirkt samtig und schmeichelnd, bevor sich eine belebende Frische entwickelt. Ein anziehender Aperitifwein, der auch sehr gut eine Meeresfrüchteplatte begleitet ».

www.rogivue.ch

01/02/2018

Anne-Carole, Sandrine et Conrad Caloz



Vor mittlerweile vier Jahren ist Sandrine Caloz, das Diplom als frischgebackene Önologin in der Tasche, auf das Weingut ihrer Familie zurückgekehrt.

Seit vier Jahren arbeitet sie also zusammen mit ihren Eltern, Conrad und Anne-Carole, bisweilen sogar noch mit dem 85 Jahre alten Grossvater Fernand, der immer noch „als wertvoller Ratgeber“ fungiert. Seit ihrer Rückkehr ist Sandrine verantwortlich für die Vinifikation: „Ich degustiere immer zusammen mit meinem Vater, es wird keine Entscheidung gefällt, ohne dass wir uns abgestimmt und geeinigt haben.“ Ihr Vater Conrad kümmert sich derweil mit grosser Sorgfalt um die Reben, mit einem immer deutlicheren Hang zu biologischen Methoden. Schafe fungieren als Grasmäher zwischen den Rebzeilen. Aufs Tapet bringen muss man auch, dass der Païen les Bernunes, beim Grand Prix du Vin Suisse 2017, den drittbesten Platz seiner Kategorie belegt hat.

Païen les Bernunes 2016
„Dieser Heida, mit seiner leuchtenden blassgoldenen Farbe und seinen Düften von Pfirsichen und Aprikosen, versetzt uns das ganze Jahr hindurch in sommerliche Stimmung ! Der Gaumen bestätigt dieses Ambiente, mit viel Volumen, das mit der dezenten, positiven Herbe im Finale im Gleichgewicht steht. Mit einem Kalbsfleischfrikassee zu geniessen.“

http://www.cavecaloz.ch/

24/01/2018

Aktuelles: Der 1. Schweizer Wein des Jahres 2018



Mitteilung: Dienstag 16 Januar 2018

Der 1. Schweizer Wein des Jahres 2018 ist der Neuenburger Non Filtré 2017

Der 1. Schweizer Wein des Jahres, der Neuenburger Non Filtré 2017, kommt traditionsgemäss am dritten Januar-Mittwoch in den Handel, dieses Jahr also am 18. Januar 2018. Dieser trübe Chasselas überrascht als Botschafter der Neuenburger Weine durch seine Frische und Rundheit. Fernab der üblichen Charakteristiken dieser Rebsorte zeichnet er sich je nach Terroir durch fruchtige oder mineralische Aromen aus, und manchmal sogar durch exotische Geschmacksnoten.

Der Non Filtré, ein Wein des Neuenburger Terroir
Diese Neuenburger Spezialität par excellence unterscheidet sich durch ihren unverwechselbaren Charakter, dank der schwebenden Weinhefe, die dem Wein seine trübe Farbe verleiht. Im Jahr 1975, nach einer kleinen Ernte, füllte der inzwischen verstorbene Weinbauer Henri-Alexandre Godet, der als Vater des Non Filtré gilt, eine kleine Menge ungefilterten Wein ab. Er gefiel sofort. Das war der Beginn der Erfolgsgeschichte dieses Weines. Heute produzieren etwa 30 Weinkellereien den Non Filtré unter der Ägide der Geschäftsstelle Neuchâtel Vins et Terroir. Der Non Filtré vertritt ungefähr 10 % der Produktion von Chasselas des Kantons. Von Fachhändlern vertrieben, findet man ihn in zahlreichen Restaurants in der Romandie, aber auch in der Deutschschweiz, wo man ihn in trendigen Lokalen findet, besonders in Zürich.

Der Jahrgang 2017
Eine schöne Trübung, die ein Gefühl von Frische offenbart. Blasse Goldtöne mit subtilen Grüntönen……allein schon der Anblick erfreut die Geschmacksknospen!In der Nase spüren wir die Sonne eines aussergewöhnlichen Jahrgangs. Jedoch keine Schwere, eher eine Opulenz mit schönen floralen, fruchtigen und exotischen Noten. Reife rosa Grapefruit, Mango, Mandarinen-Zesten und eine mineralische Note.Im Gaumen zeigt er sich vollmundig und exotisch wie in der Nase, aber jetzt ist es das Terroir, das sich hier auf wunderbare Weise entfaltet. Der Wein ist komplex, feine schwebende Bläschen verleihen ihm Leichtigkeit und Süsse. Noten von gekochten Äpfeln und reifen Birnen vervollständigen die Aromen-Palette dieses Weins, der Liebhaber von authentischen Weinen als Aperitif und Begleiter von Mahlzeiten bis hin zum Käse begeistern wird.

Die traditionellen öffentlichen Degustationen
Neuchâtel Vins et Terroir zwei öffentliche Degustationen organisiert, bei denen die Weinkellereien in einem festlichen und geselligen Ambiente ihre Weine vorstellen, die dann vom zahlreich anwesenden Publikum gekostet werden.

  • Mittwoch, 17. Januar 2018, von 17:00 bis 20:00 Uhr, im Hôtel-de-Ville (Rathaus) von Neuenburg
  • Donnerstag, 18. Januar 2018, von 17:00 bis 20:00 Uhr, im Maison du Peuple, rue de la Serre 68, in La Chaux-de-Fonds

Weitere Informationen

Neuchâtel Vins et Terroir (NVT), Direktor: Yann Künzi

http://neuchatelnonfiltre.ch

17/01/2018

Abstecher in den Tessin



Claudio Tamborini hat Jahreszeiten und Weinlesen kommen und gehen sehen im Weinhandelshaus, das den Namen seiner Familie trägt und zu den grössten des Tessins gehört. Der Winzer des Jahres 2012, der seit vielen Jahren den 1944 gegründeten bedeutenden Familienbetrieb mit Sitz in Lamone leitet, produziert auf seinen diversen gepflegten Tenute eine ganze Reihe von Spitzenweinen, die immer wieder für Medaillen gut sind. So auch im Jahr 2017: Beim Mondial du Merlot gewann das Haus Tamborini zwei Goldmedaillen, und zwar für die beiden Spitzenmerlots SanZeno Costamagna und Comano. Letzterer hat am Grand Prix du Vin Suisse Gold geholt, wie auch der Casterotto, der sich zudem an dritter Stelle der landsweit besten Merlots platziert.

Nun, da die nächste Generation zu ihm stösst, schaut er voraus. „Unsere dringendste Herausforderung in der Schweiz ist es, unsere Produkte im Ausland bekannt zu machen. Ob wir das schaffen? Ich weiss es nicht. Der Weinkonsum sinkt überall, die Konkurrenz wird härter – vor allem auf diesem Preisniveau. Wir alle müssen unsere Kosten reduzieren und rationalisieren, wo immer wir können.“ Und die Konsumenten erziehen: Die Preise von Schweizer Weingütern basieren viel eher auf den Kosten und dem Schutz der Landschaft als auf Angebot und Nachfrage. Und am wichtigsten sei es, in die Qualität zu investieren. „Einen wirklich edlen Premiumwein können Sie auch verkaufen.“

Lassen Sie sich vom Castelrotto 2015 begeistern.
« Das Bukett ist noch vom Ausbau gekennzeichnet: Düfte von Kaffeebohnen, Toastbrot und Kakao und einem Hauch Eukalyptus. Der Gaumen zeigt sich vielversprechend, mit Tanninen, die sich mit der Zeit gut verschmelzen werden. Mit einem Rindsfilet an Kaffesauce zu geniessen. »

10/01/2018

literarische Nachrichten



Gérard-Philippe Mabillard, Direktor der Walliser Weine, präsentiert sein neues Buch „Autour d’un verre de vin“. Zu Gunsten der Stiftung „Moi pour toit“ haben 120 Künstlerinnen und Künstler aus eigenem Antrieb an einem Fotoprojekt mitgearbeitet. Unter den Künstlern befinden sich bekannte Namen aus Film, Fotografie, Gastronomie, Sport, Tanz und Kultur.

Das Sujet, das in diesem Werk auf allen Fotografien auftaucht, ist der Emotionsträger par excellence der Weinwelt: das Glas. Es schlägt die Brücke, ist ein Symbol für Begegnungen, Geselligkeit, Liebe und Freundschaft. Es hat 120 tolle Künstler aus unserer Zeit begleitet (Gérard Depardieu, Quentin Tarantino, Woody Allen, Marthe Keller, Oliver Stone …), weltberühmte Frauen und Männer, die mit diesem Projekt ihre menschliche Seite zeigen. Sie alle haben ein gemeinsames Motto: Neugier, Leidenschaft und Optimismus. Entdecken Sie diese einzigartigen Bilder von Momenten aus dem Leben grosser Persönlichkeiten, die mit ihrer Präsenz Bühnen, Filmen, Ateliers, Küchen, Weinbergen und Stadien in aller Welt einen besonderen Glanz verleihen.

Es ist ein Glas Wein aus dem Wallis, das sie alle verbindet, um eine ausserordentliche Arbeit zu unterstützen: die Fondation Moi pour Toit!“

http://www.lesvinsduvalais.ch/

22/12/2017

Ein Fest für Bläschen



«Blassgoldene Farbe mit grünlichem Schimmer. Sehr feine, lange andauernde Perlen. Das komplexe Bukett dieses reinen Chardonnay erinnert an grüne Äpfel, frische Butter oder auch Trockenfrüchte (Haselnüsse, Mandeln). Dieser belebende Schaumwein entpuppt sich als idealer Appetitanreger»

Mit seiner Auszeichnung „Bester Schweizer Schaumwein“ am Grand Prix du Vin Suisse 2017, ist der „Brut l’Orpailleur 2014“ zweifellos der Blöterliwein des Jahres. Eine Trophäe, die erneut die Kellerei Frédéric Dumoulin in Uvrier (VS) ehrt.    

Dieser Erfolg kommt nicht von ungefähr. Die im Jahr 1999 gegründete Kellerei L’Orpailleur hat seither einen eindrücklichen Weg zurückgelegt, gepflastert von zahlreichen Erfolgen. Frédéric Dumoulin liefert uns ohne Umstände einen der Schlüssel zum Verständnis seines Erfolgs. « Wir bearbeiten unsere Reben selber, und zwar mit der allergrössten Sorgfalt. Dank dieser Grösse habe ich das Glück, gut ausgebildete Mitarbeiter einstellen zu können und den Keller so einzurichten, wie es notwendig ist, um das Beste aus unseren Trauben zu extrahieren.

Er belohnt eine erstklassige und seriöse Arbeit, auf die wir uns sicher auch weiterhin freuen dürfen.

Lassen Sie sich verführen!

www.orpailleur.ch

11/12/2017